Augenarztpraxis Dr. Becker

Hornhaut

Hornhaut: Schutzschicht für scharfes Sehen

Die Hornhaut ist die transparente Außenschicht Ihres Auges und entscheidend für Ihr Sehvermögen. Sie schützt das Auge vor äußeren Einflüssen und bricht das Licht so, dass es präzise auf der Netzhaut fokussiert wird. Eine gesunde Hornhaut ist daher unerlässlich, denn sie bildet das „Fenster“, durch das das Licht in Ihr Auge gelangt und klares Sehen ermöglicht.

Gut zu wissen

Hornhaut: Welche Hornhautprobleme können auftreten

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus):

Unregelmäßige Hornhautform führt zu verschwommenem oder verzerrtem Sehen.

Hornhautentzündungen:

Verursacht durch Infektionen oder Verletzungen; Symptome sind Schmerzen, Rötung, Lichtempfindlichkeit und Sehstörungen.

Hornhautdystrophien/-degenerationen:

Seltene, vererbte oder altersbedingte Erkrankungen, die die Klarheit der Hornhaut mindern.

Hornhautverletzungen:

Schnelle Behandlung nötig bei Kratzern, Fremdkörpern oder Schlägen, um Komplikationen zu vermeiden.

Typische Beschwerden und Symptome:

  • Verschwommenes oder trübes Sehen
  • Lichtempfindlichkeit (Blendung oder Halos um Lichtquellen)
  • Schmerzen oder Brennen im Auge
  • Fremdkörpergefühl (Gefühl, etwas im Auge zu haben)
  • Rötung oder Entzündung der Augenoberfläche
  • Häufiges Tränen oder trockene Augen
  • Kratzen oder Jucken in den Augen
  • Sehstörungen wie verzerrtes oder „welliges“ Sehen

Hornhauterkrankungen behandeln:

In unserer Praxis bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Behandlungsmöglichkeiten für Fehlsichtigkeiten – abgestimmt auf Art und Stärke Ihrer Sehbeeinträchtigung.

Brillen und Kontaktlinsen:

Bei einer Hornhautverkrümmung können mit speziell angepassten Brillen oder speziellen torischen Kontaktlinsen Ihr Sehen korrigieren.

Laserbehandlung (PTK, PRK, Femto-LASIK, Lentikelextraktion):

Wenn Sie an Hornhautverkrümmung oder anderen Fehlsichtigkeiten leiden, kann eine Laserbehandlung Ihre Hornhaut so formen, dass Sie ohne Brille klar sehen. Bei bestimmten Erkrankungen stabilisiert sie außerdem die Hornhautoberfläche oder entfernt Narben und Trübungen.

Crosslinking:

eim Keratokonus wird die Hornhaut allmählich dünner und kegelförmig verformt, was zu unscharfem oder verzerrtem Sehen führen kann. Ein Crosslinking kann das Fortschreiten dieser Erkrankung stoppen: Dabei werden die Hornhautfasern mithilfe von UV-Licht und Vitamin B2 (Riboflavin) gezielt miteinander vernetzt. So wird das Gewebe gestärkt und die Stabilität der Hornhaut verbessert, um Ihre Sehkraft zu schützen.

Medikamentöse Behandlung und Augentropfen:

Bei einer Hornhautentzündung oder kleinen Verletzungen verschreiben wir Ihnen Augentropfen oder Salben, die die Entzündungen hemmen und die Heilung unterstützen. Manchmal kann auch das vorübergehende Tragen einer therapeutischen Kontaktlinse sinnvoll sein, um die Heilung der Hornhaut zu fördern.

Hornhauttransplantation:

Bei schweren Hornhauterkrankungen wie ausgeprägten Dystrophien oder Keratokonus kann eine Hornhauttransplantation nötig sein. Dabei wird die geschädigte Hornhaut – vollständig oder schichtweise – durch Spendergewebe ersetzt, um das Sehvermögen zu verbessern.

Warum Sie sich für uns entscheiden sollten

Bei uns profitieren Sie von langjähriger Erfahrung mit Hornhauterkrankungen. Wir führen sorgfältige Untersuchungen durch, erklären Ihnen verständlich alle Behandlungsmöglichkeiten und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung für Ihr Sehvermögen.