Grauer Star
Grauer Star: Wenn die Linse trübt und das Sehen schwerfällt
Der Graue Star (Katarakt) zählt zu den häufigsten Augenerkrankungen und entsteht meist im Alter. Dabei trübt sich die normalerweise klare Augenlinse, die das Licht präzise auf der Netzhaut bündelt. Diese Trübung beeinträchtigt das Sehvermögen zunehmend, sodass Betroffene vor allem bei schwachem Licht oder in der Dunkelheit unscharf und verschwommen sehen.
Gut zu wissen
Grauen Star: Merkmale
Da sich der Graue Star meist langsam entwickelt, bemerken Betroffene den schleichenden Verlust der Sehschärfe oft erst spät.
Der Graue Star ist schmerzlos.
Eine medikamentöse Heilung ist nicht möglich.
Eine frühzeitige augenärztliche Untersuchung hilft, den optimalen Zeitpunkt für die Behandlung festzulegen.
Typische Beschwerden und Symptome:
- verschwommene oder getrübtes Sehen, besonders bei Dämmerung oder in der Nacht
- häufige Anpassung der Brille
- verminderte Farb- und Kontrastwahrnehmung
- doppelte Konturen
- erhöhte Blendeempfindlichkeit
Behandlung des Grauen Stars:
Operation:
Der Graue Star lässt sich nur durch eine Operation schonend und erfolgreich behandeln. Die Operation zählt heute zu den häufigsten und sichersten Eingriffen in der Augenheilkunde und ist ein routinierter kurzer Eingriff. Er führt in der Regel zu einer deutlichen Verbesserung des Sehvermögens.
Informationen zur Operation des Grauen Stars finden Sie hier.